Wir leben durch eine vierte industrielle Revolution, die jede Facette des Lebens verändert - von Wirtschaft und Politik bis hin zur Biologie. Eine wachsende Zahl von KünstlerInnen erforscht die immensen Auswirkungen und das Potenzial der neuen Technologien.

Seit 2012 hat sich Import Projects, als unkommerzielle und unabhängige Stimme, der Untersuchung der Schnittstelle von Technologie, Identität und Gemeinschaft verschrieben. Wir konzentrieren die Arbeit im Projektraum auf die Untersuchung und Diskussion dieser Veränderungen um somit der ständig weiterführenden Manipulation auf allen Ebenen nachzugehen.

Wir glauben immernoch das, KünstlerInnen die jenigen sind, die eine radikale Meinungsfreiheit geniessen und diesen Veränderungen in der Tiefe untersuchen sollten um kritische und gewagte Einblicke bezüglich unserer Beziehung zu neuen Technologien und Medien zu eröffnen und Alternativen zu denken.

Zusätzlich zu unseren Ausstellungen sind diskursive Veranstaltungen zur Aktivierung, wie Vorträge, Symposien, Performances, Filmvorführungen, Essen, ein wichtiger Teil des Programms. Wir legen wert auf Spontanität und öffnen die Räume für ad hoc Interventionen jeglicher Art.

Partnerschaften und Kollaborationen sind uns sehr wichtig, diese sind unser Schlüssel zu weiterführenden wichtigen Debatten, um die Parameter von Kunst im Informationszeitalter. Wir haben zum Beispiel Veranstaltungen mit der Berlin Social Media Week (2012), Ikono TV (2013) ko-produziert und an der Berlin Art Week 2014, dem Project Space Festival Berlinn 2014/ 2015, Cycle Music & Art Festival Island 2015/ 2016 als auch der One Night Stand Series im KW Institute for Contemporary Art Berlin und dem transmediale / CTM Vorspiel in diesem Jahr teilgenommen.

Im Laufe der Zeit wurde das Programm von der Kritik immer wieder gelobt, wie von Süddeutsche Zeitung (D), Frieze magazine (GB / D), i-D magazine (D), Spiegel (D), Rhizome (US), Sleek (D), Dazed and Confused (GB), Artforum.

Die Initiatoren von Import Projects sind Anja Henckel und Nadim Samman. Beide teilen ein tiefes Interesse an der grenzüberschreitenden Untersuchung der extremen Veränderungen unserer vernetzen Ära, den Risiken aber auch Möglichkeiten die diese mit sich bringt.

Anja studierte Geschichte, Geographie, Kulturelle Medien und Kunst in Berlin und London. Sie hat sich der interdisziplinären Untersuchung und Sichtbarmachung von Informationen verschrieben und setzt sich in ihrer Arbeit intensiv für Erwachsenenbildung ein. Nadim studierte Philosophie und Kunstgeschichte und vollendete seinen PHD in London. Er ist als freier Kurator und Journalist für viele Plattformen weltweit sehr aktiv.

Zu ihren weiteren gemeinsamen Projekten gehören der Antarktis-Pavillon auf der Venedig-Biennale der Architektur (2014) und Art (2015) und Gruppenausstellung DESERT NOW 2016. Im März 2017 organisieren sie die 1. Antarktis Biennale mit, Nadim als Ko-Kurator und Anja verantwortlich für Europäische Bildungs- & Projektpartnerschaften.

Import Projects ist ein aktives Mitglied des Netzwerk unabhängiger Projekträume und -initiativen Berlin.